Rudolf Steiner

25.04.2021

Die Theosophie Helena Petrovna Blavatskys war eine wesentliche Grundlage von Rudolf Steiners Anthroposophie

Auszug aus dem Interview von MedWatch mit Oliver Rauterberg:

Steiner hat ganz, ganz oft mit Versatzstücken gearbeitet und tausende Dinge vermischt. Der kommt aus der Weltanschauung der Theosophie, da hatte er quasi sein erstes Zuhause - leider eine auch antisemitische, rassistische und spirituelle Ideologie. Dann hat Steiner noch Gedanken der spirituellen Gemeinschaft der Rosenkreuzer aus dem 17. Jahrhundert und indische Lehren reingebaut und sich beim Buddhismus bedient. Dazu hat er aus Science-Fiction-Romanen zitiert und das dann als seine Forschung ausgegeben. Das heißt, er hat alles einfach bunt vermixt.

Ja, das kann jeder lernen, macht das so, wie der Steiner das sagt, halte dich daran und dann wirst du auch zu einem Eingeweihten, dann wirst du auch dieses Geheimwissen haben und dann kannst du vielleicht wie Steiner auch Prophet sein, kannst in die Zukunft und in die Vergangenheit sehen". Steiner konnte 400 Jahre in die Zukunft gucken und er wusste alles, Corona hatte er vorausgesehen. Alles, was heute passiert, wusste er schon. Und jeder könne sich auch über diesen Weg machen. So sind die Anthroposophen auf dem Weg, so ein okkulter Meister zu werden wie ihr Steiner.

Steiner ist immer vom Hundertsten ins Tausendste gekommen, hat alles miteinander vermischt. Seine Sicht der Medizin zum Beispiel ist eine kosmologische Sicht. Er verbindet die die Entstehung des Kosmos, der Planeten mit der Entstehung des Menschen, zieht da Parallelen. Er behauptet, der Mensch sei ein kleines Abbild des Kosmos und der Kosmos sei ein Abbild des Menschen. Deswegen gehen die anthroposophischen Mediziner hin und sagen:

Du hast es am Herzen? Kein Problem, dann nimmst du einfach Gold. Gold ist das Element, das der Sonne zugeordnet ist und die Sonne ist dem Herzen zugeordnet und deswegen - das ist alles auf irgendwelchen ätherischen Ebenen miteinander verwoben und verknüpft - wird das eine schon das andere heilen.


Auszug aus: "Die anthroposophische Ideologie ist eine Verdummung der Menschen"

Irene Wagner: Wenn sie sich auf diese anthroposophischen Mittelchen stützen, dann versäumen sie damit wertvolle Zeit, in der sie eventuell schon eine richtige Behandlung machen könnten. Insofern ist das gefährlich. Gefährlich sind aber auch zum Teil die Substanzen selbst, die Steiner da verordnet hat. Es gibt ein Arzneimittel von Weleda namens Scleron, das aus Blei, Honig und Zucker besteht. Blei ist natürlich ein hoch giftiges Mittel und wird in der normalen Medizin auch nicht verwendet, aber Steiner galt das als ein sehr wirksames, gutes Mittel.


Als Anthroposophie (von altgriechisch ἄνθρωπος ánthrōpos "Mensch" und σοφία sophίa "Weisheit") werden eine von Rudolf Steiner (1861-1925) begründete, weltweit vertretene spirituelle und esoterische Weltanschauung sowie der zugehörige Ausbildungs- und Erkenntnisweg bezeichnet. Die Anthroposophie versucht, Elemente des deutschen Idealismus, der Weltanschauung Goethes, der Gnosis, christlicher Mystik, fernöstlicher Lehren sowie der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zu Steiners Zeit miteinander zu verbinden. Eine Hauptquelle der anthroposophischen Lehre bilden die Erkenntnisse, die Rudolf Steiner nach eigenen Aussagen aus seinen Erforschungen einer für ihn bestehenden geistigen Welt erlangt hat.

Ein zentraler Aspekt war und ist eine Anwendung des Evolutionsgedankens auf die spirituelle Entwicklung. Dabei verarbeitete Steiner evolutionäre Ansätze sowohl des Darwinisten Ernst Haeckel als auch der modernen Theosophie, wie sie Helena Petrovna Blavatsky vertrat.

Steiners anthroposophische Lehre knüpft an die christliche Mystik, das Rosenkreuzertum und die idealistische Philosophie an, übernahm aber in den ersten Jahren auch Elemente der stark von indischer Philosophie geprägten modernen oder anglo-indischen Theosophie. Aufgrund dieser Verbindung unterschiedlicher Ströme wurde sie von Kritikern schon zu Steiners Lebzeiten etwa als synkretistische Weltanschauung, eklektischer Mystizismus oder Obskurantismus eingeordnet. Sie beinhaltet einen umfassenden ("kosmischen") Evolutionsbegriff sowie ein vielschichtiges Bild der Wiederverkörperung (Reinkarnation) und des Schicksals.

Betreiben Anthroposophen schwarze Magie?

Wenn man betrachtet, wie anthroposophische Bauern homöopathische Präparate in Kuhhörner gefüllt im Acker vergraben, wie uralte vorchristliche Jahreszeitenfeste gefeiert und wie im anthroposophischen Alltag mit Symbolen und Riten umgegangen wird, könnte ein oberflächlicher Blick eines Beobachters meinen, in anthroposophischen Gemeinschaften eine verschworene Gruppe mystisch, magischer (aber wenn schon, dann weiß-magischer) Weltverbesserer zu sehen. Die Weissheitspriester in der Zauberflöte gäben dazu ein passendes Bild ab. Die Anthroposophen empfinden sich in der Nachfolge einer viel-jahrtausend-alter Geistesgeschichte, die aber an die Erfordernisse des modernen Menschen angepasst werden muss. Das bedeutet, dass uralte Weisheiten (Weistümer), die damals von den Menschen nur unbewusst und bildhaft in tiefster Trance aus den geistigen Welten empfangen wurden, heute mit Wissenschaft und Forschung, dafür aber voll bewusst, der geistigen Welt abgerungen werden müssen.

Stammen nur die Anthroposophen nicht vom Affen ab?

Hier wird die Grundannahme der Anthroposophie angesprochen, dass der Mensch Bewohner zweier Welten ist. Einmal der physischen Welt, dort unterliegt der Körper den Abhängigkeiten, wie sie von der Naturwissenschaft beschrieben wird u.a. der Evolutions-Lehre. Als Bewohner der zweiten - der geistigen Welt aber ist der Mensch (nicht der Physische) Ur-Patrize allen Seins, also auch der nachrangigen physischen Welt. In der geistigen Welt ist das Mensch-Sein ein "Vorbild" (Idee), sogar bei der Schaffung der gesamten physischen - aus der geistigen Welt (sonst gäbe es keine Entsprechung: wie oben, so unten). In der physischen Welt hat sich der Mensch, später als der Affe, als Letzter inkarniert.

Sind Anthroposophen überhaupt Christen?

Ja, und mit Nachdruck ja. Aber in einigen wichtigen Details unterscheidet sich die anthroposophische Vorstellung des Christentums deutlich von den "Standard-Kirchen" wie katholische - oder evangelische Kirche. Ein Detail macht es besonders deutlich, nämlich der Glaube an Karma und Reinkarnation. Quelle

WICHTIG: Wer oben genannte Praktiken angewendet bzw. sich damit beschäftig hat (die Geister die ich rief!), tut gut daran, diese schnellstmöglich im Absage-Gebet JESUS CHRISTUS vorzubringen um sich davon zu reinigen! Bitte auch den Segen (im Video ganz unten!) danach machen!

JESUS SEGNE DICH