Bruno Gröning Freundeskreis

25.04.2021

Esoterische, neoschamanistische und fernöstliche Heilungspraktiken haben Konjunktur.  

Sanfte Heilungsangebote, die auf nichtkonventionelle Weise Krankheit verursachende Faktoren bzw. innere Blockaden im Menschen durch positive Energie beseitigen und zur "Heilung" des Hilfesuchenden beitragen sollen.

Esoterische Heiler berufen sich auf besondere Fähigkeiten, mit denen sie dem Heilungssuchenden angeblich Energie zuführen könnten. Dabei dominiert ein ausgeprägter Heilungsoptimismus die Angebotsvielfalt. In der Esoterik herrscht ein Wunderglaube vor, der das Wirken nicht auf einen persönlichen souveränen Schöpfergott zurückführt, sondern auf höhere Kräfte, kosmische Energien.

Im Bereich heutiger organisierter Heiler- bzw. Heilungsgemeinschaften werben besonders die von Mary Baker Eddy begründete Christliche Wissenschaft (Christian Science) und der Bruno-Gröning-Freundeskreis mit der Aussicht, dass heutzutage jeder Heilung erfahren könne. Dies wird an entsprechende Vorgaben geknüpft. Die weltanschaulichen Hintergründe und die jeweilige Methode des geistigen Heilens sind jedoch unterschiedlich und sollen im Folgenden näher beleuchtet werden.

Bruno Gröning-Freundeskreis "Es gibt kein Unheilbar - Gott ist der größte Arzt!" Diese und ähnliche Worte soll Bruno Gröning (1906-1959) den Hilfesuchenden zugerufen haben, als sie im Jahre 1949 scharenweise zu ihm kamen.

So lautet die offizielle Darstellung des Bruno Gröning-Freundeskreises (BGF) heute. Doch die Heilungen sollen auch nach dem Tod Grönings weiterhin geschehen. Dafür wirbt BGF, der auch unter der Bezeichnung "Kreis für natürliche Lebenshilfe" oder "Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe" öffentlich in Erscheinung tritt. 

War er vor einigen Jahren noch bei Esoterik-Messen anzutreffen, so geschieht die Öffentlichkeitsarbeit heute vorwiegend über Vortragsangebote bzw. öffentliche Filmvorführungen wie zuletzt "Bruno Gröning - Das Phänomen einer Heilung". 

Im Internet liest man auf der einschlägigen Seite des BGF:

"Heilung auf geistigem Weg ist keine Methode der Medizin. Bruno Gröning gab in seiner Lehre ein rein geistiges Wissen, das von jedem Menschen aus freiem Willen genutzt werden kann. Wer dieses als 'Spielregeln des Lebens' annimmt und umsetzt, erlebt oftmals erstaunliche Hilfen und Heilungen, sowie positive Änderungen in seinem Leben. Bruno Gröning sagte z.B.: "Hier am göttlichen Weg gibt es kein Unheilbar, keine Schmerzen, kein Leid, keine Sorgen, da gibt es Gesundheit, Freude, Wonne und Zuversicht.

Der angebliche "Wunderheiler" Bruno Gröning wurde 1906 in Danzig geboren und wuchs im katholischen Glauben auf. Nach der Hauptschule absolvierte er verschiedene Ausbildungen, die er aber nie ganz abschloss. So verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten. 1948 unternahm er erste Heilversuche. Großes öffentliches Aufsehen erregte der 1949 von Gröning zunächst angeblich erzielte Heilerfolg an dem achtjährigen, an progressiver Muskeldystrophie leidenden Dieter Hülsmann, der sechs Jahre später jedoch verstarb. Nach einem Auftrittsverbot in Nordrhein-Westfalen zog Gröning nach Rosenheim, später nach Hamburg. Trotz kritischer Stellungnahmen namhafter Ärzte führten Mundpropaganda und Sensationsberichte in der Presse zu Massenversammlungen von Kranken, die von Gröning geheilt werden wollten. 1954 und 1958 kam es zu Gerichtsprozessen gegen den "Wunderheiler". Ihm wurde vorgeworfen, gegen das Heilpraktikergesetz verstoßen zu haben. Außerdem wurde er der Körperverletzung beschuldigt. So wurde ihm die Heiltätigkeit untersagt. Er war anschließend als Heilpraktikergehilfe tätig. 1959 erlag Gröning in Paris einem Krebsleiden. Sein Grab befindet sich in Dillenburg. Anhänger deuten Grönings Krebsleiden als stellvertretendes Leiden für andere. Außerdem wird behauptet, dass er infolge des gegen ihn verhängten Heilungsverbotes innerlich verbrannt sei, da der Heilstrom nicht mehr aus seinem Körper austreten konnte. 20 Jahre nach dem Tod Grönings wurde der Bruno Gröning-Freundeskreis von der früheren österreichischen Lehrerin Grete Häusler (1922-2007) gegründet. Eigenen Angaben zufolge war sie selbst von dem "Wunderheiler" geheilt worden. 

Im BGF wird Gröning zur Heilsfigur und Erlöser hochstilisiert. Heute wird der BGF von Dieter Häusler (geb. 1962) geleitet. In den internen "Schulungsbriefen" werden immer wieder Lobeshymnen und Danksagungen an Bruno Gröning zum Ausdruck gebracht. Dabei geht es nicht nur um angebliche Heilungserfahrungen, sondern auch um alltägliche Wunder, um die Anhänger Gröning bitten, und die er - so die feste Überzeugung - post mortem auch vollbringen könne. Euphorisch berichtet eine überzeugte Anhängerin: "Ich bin Bruno Gröning unendlich dankbar, dass er meinen Wunsch, schnell wieder einen Arbeitsplatz zu finden, so wunderbar erfüllt hat. Außerdem hat mir diese Erfahrung mal wieder gezeigt, dass wir Gott und Bruno Gröning wirklich immer voll vertrauen können. Selbst in scheinbar ausweglosen Situationen sind sie ganz nah bei uns und helfen uns, wenn wir sie nur darum bitten.

Lehre vom Heilstrom 

Gröning verstand sich als Vermittler des göttlichen Heilstroms, der seinen Ursprung - so die Auffassung - beim "Herrgott" nimmt. So versprach er Heilung und Hilfe "auf geistigem Weg". Seine Heilertätigkeit sah er in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben. 

Der BGF schreibt heute: "Laut Bruno Gröning gibt es keine unheilbare Krankheit, was die ärztlich geprüften Erfolgsberichte bestätigen. Die Heilungen geschehen hier allein auf geistigem Wege und sind daher nicht an Bruno Grönings materiellen Körper gebunden."15 Unter Grete Häusler wurde die "Lehre" Grönings insgesamt stärker systematisiert. Dabei sei es, wie ihr Kritiker vorwerfen, auch zu Eingriffen und eigenmächtigen Korrekturen der ursprünglichen Auffassungen Grönings gekommen. Zur Lehre Grönings heißt es heute: "Die Lehre Bruno Grönings ist eine sehr lebensnahe Handlungsanweisung, von deren Wirksamkeit sich jeder selbst überzeugen kann. Wenn Bruno Gröning beispielsweise einem Heilungssuchenden rät, nicht mehr an die Krankheit zu denken und nicht über sie zu sprechen, dann ist das etwas, was jeder selbst tun kann. Oder wenn er rät, sich innerlich von der Krankheit zu trennen, sie nicht mehr als persönliches Eigentum zu betrachten und sie gedanklich in die Vergangenheit zu rücken."

Im BGF treffen sich die Anhänger in "Gemeinschaftsstunden".

Dort versammeln sie sich vor einem Porträtfoto Grönings zu meditativer Musik und Vorträgen. Von zentraler Bedeutung ist jedoch das "Einstellen in offener Haltung": Die Anwesenden sitzen aufrecht auf ihren Stühlen, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln, die Handflächen zeigen nach oben.

Damit soll der Heilstrom aufgenommen werden. Eine wichtige Rolle spielen bei den Zusammenkünften auch Erfolgsberichte über selbst erlebte oder miterlebte Heilungen. Interne Schulungsbriefe für Erwachsene und Kinder bieten Erfolgsberichte von Gröning-Anhängern. Damit kann sich innerhalb der Gruppe der Erfolgsdruck auf Personen, bei denen Heilerfolge ausbleiben, erhöhen. Anhänger führen häufig auch ein PorträtFoto Grönings mit sich, da sie ihm für den Empfang des Heilstroms eine besondere Bedeutung beimessen. Wie viele Anhänger der BGF hat, ist nicht bekannt. Es dürfte sich weltweit um rund 20.000 bis 40.000 Menschen handeln.

Einschätzung 

Der wissenschaftliche Nachweis für die behauptete Wirkung des "Heilstroms" ist bislang nicht erbracht worden. Der BGF erweist sich als stark esoterisch ausgerichtete Heilungsgruppe, der Kritiker sektenhafte Züge vorwerfen. Er vertritt in letzter Konsequenz ein liebloses und unbarmherziges Welt- und Menschenbild, das Heil ausschließlich mit Gesundheit identifiziert. Wenn behauptet wird, Gesundheit sei die Voraussetzung für Wohlbefinden und Glück, so ist dies als Irrtum zu entlarven. Auch mit körperlichen Einschränkungen, Behinderungen und Krankheit ist ein sinnvolles und erfülltes Leben möglich. Ein überzogener Personenkult Grönings, dem mitunter eine messianische Qualität zuerkannt wird, widerspricht dem christlichen Glauben, der in Jesus Christus den einzigen Mittler zum Heil erblickt. Die deutlichen Differenzen zum christlichen Glauben benennt das Handbuch Weltanschauungen, Religiöse Gemeinschaften, Freikirchen: "Der Mensch begibt sich dabei in Bruno Grönings Mittlerschaft und in Abhängigkeit von ihm. 

Dem Anspruch des BGF, über eine zweifelsfreie Methode zur Heilung zu verfügen, muss aus christlicher Sicht widersprochen werden. Der christliche Glaube weiß, dass Krankheit wie Gesundheit zur Geschöpflichkeit des Menschen gehören und die Beziehung zu GOTT nicht beeinträchtigen. Diese besteht auch in Not und Anfechtung fort. Der Glaube hält an GOTT fest und vertraut seinen Verheißungen. Menschen können und sollen auf eine gesunde Lebensweise achten und im Krankheitsfall medizinische Hilfe suchen.

Ob sie gesund oder krank sind, liegt jedoch nicht allein in ihrer Hand. Im Gebet können sie Hilfe und Beistand GOTTES suchen. Die heilende Zuwendung GOTTES können sie als Wohltat und Ausdruck seiner Barmherzigkeit erleben. Diese kann aber auch dann erfahren werden, wenn Kranke medizinisch nicht geheilt werden können, jedoch die Kraft erlangen, ihre Krankheit zu tragen und ihr Leben auch damit sinnvoll zu gestalten."  Quelle


Die Bibel zeigt uns, dass Krankheit zum Reich des Rumpelstilzchens gehört. CHRISTUS hat dieses Reich zerstört und Seine größere Macht demonstriert:

Luk.11,20: "Wenn ich aber durch den Finger GOTTES die Dämonen austreibe, so ist also das REICH GOTTES zu euch gekommen."

APG.10,38: "Jesus von Nazareth, wie GOTT Ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, Der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren, denn GOTT war mit Ihm."

Jes.53,3-5: "Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war Er gezeichnet. Man konnte Seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von Ihm wissen, ja, wir haben Ihn sogar verachtet.

Dabei war es unsere Krankheit, die Er auf sich nahm; Er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien GOTTES gerechte Strafe für Ihn. Wir glaubten, dass GOTT Ihn schlug und leiden ließ, weil Er es verdient hatte.

Doch Er wurde blutig geschlagen, weil wir GOTT die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde Er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch Seine Wunden sind wir geheilt."

Mt.8,17: "So sollte sich erfüllen, was GOTT durch den Propheten Jesaja vorhergesagt hatte: »Er nahm unsere Leiden auf Sich und trug unsere Krankheiten.«"

1.Petr,2.24: "CHRISTUS hat unsere Sünden auf Sich genommen und sie am eigenen Leib zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir für die Sünde tot sind und jetzt leben können, wie es GOTT gefällt. Durch Seine Wunden hat CHRISTUS euch geheilt."

Luk.11,22: " Wenn aber ein STÄRKERER (CHRISTUS) als er über den Starken (Rumpelstilzchen) kommt und ihn besiegt, so nimmt Er seine ganze Waffenrüstung weg, auf die er vertraute, und seine Beute verteilt Er."

Mt.10,1"Dann rief JESUS seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Macht, böse Geister auszutreiben und alle Kranken und Leidenden zu heilen."

Vers 8: "Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige gesund und treibt Dämonen aus! Tut alles, ohne etwas dafür zu verlangen, denn ihr habt auch die Kraft dazu ohne Gegenleistung bekommen."

Luk.10,19: "Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die Gewalt des Feindes zu brechen. Nichts wird euch schaden."

Mt.18,18: "Wahrlich, ICH sage euch: Wenn ihr etwas auf der Erde bindet,.....

griech: "deo": binden, fesseln, etwas bindend oder verpflichtend aussprechen=proklamieren,

.....wird es im Himmel gebunden sein,...

Himmel = Reich Satans: Eph.6,12: "Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt."

.....und wenn ihr etwas auf der Erde löst ("lyo"), wird es im Himmel gelöst ("lyo") sein."

Mt.16,19: "ICH werde dir die Schlüssel des Reiches des Himmels geben;

und was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln (im Reich Satans)

gebunden sein, und was immer du auf der Erde lösen ("lyo") wirst, wird in den Himmeln

(im Reich der Finsternis) gelöst ("lyo") sein:

griech.: "lyotron": Lösegeld oder Preis für den Loskauf von Gefangenen, mit dem sie aus ihren Banden gelöst und freigemacht werden.

JESUS hat das Lösegeld bereits bezahlt, um die Menschen aus der Gefangenschaft der Sünde, des Leides, der Krankheiten, des Todes loszukaufen, nämlich durch Sein eigenes Leben.

Erlösung als Ergebnis der Sühnung von Sünden, wie das Neue Testament die Rettung und das Heil versteht.

"JESUS wurde für uns zur Sünde (Sündenbock: "pharmakos") gemacht" -

2.Kor.5,21"DEN, Der Sünde nicht kannte, hat Er für uns zur Sünde gemacht, damit wir GOTTES

Gerechtigkeit (Sündlosigkeit) wurden in IHM."

- um gerade in dieser Weise zum Heil und Heilmittel ("pharmakon" "pharmakeia") für uns Menschen zu werden.

WICHTIG: Wer oben genannte Praktiken angewendet bzw. sich damit beschäftig hat (die Geister die ich rief!), tut gut daran, diese schnellstmöglich im Absage-Gebet JESUS CHRISTUS vorzubringen um sich davon zu reinigen! Bitte auch den Segen (im Video ganz unten!) danach machen!

JESUS SEGNE DICH